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Hauttemperatur und Biofeedback-Training

Zur Verminderung von Stress und seiner vegetativen Symptome kann ein Biofeedback-Training durchgeführt werden, indem man eine Erhöhung der Hauttemperatur anstrebt.

Das Hauttemperaturfeedback wird meistens zu Entspannungsübungen eingesetzt. Es ist einfach in der Anwendung und leicht zu erlernen. Dabei zeigt sich eine hohe Erfolgsrate und Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens. Im therapeutischen Bereich wird das Hauttemperatur-Biofeedback oftmals bei Migräne und chronischen Schmerzen eingesetzt. Sollten Sie an einer Erkrankung leiden, führen Sie keine Behandlung in Eigenregie durch und konsultieren Sie immer einen Therapeuten. Der eSense Temperature ist kein Medizinprodukt und darf ausschließlich zur Stressreduktion eingesetzt werden.

Eine besonders effektive und häufig verwendete Trainingsmethode ist das sogenannte „Handerwärmungstraining“, eine der einfachsten Biofeedback-Methoden. Hierbei wird der eSense Temperatur-Sensor an einem Finger (Zeigefinger, Mittelfinger) angebracht oder einfach zwischen Daumen und Zeigefinger festgehalten. Beim Handerwärmungstraining lernen Sie über ein Feedback Ihrer Fingertemperatur, diese gezielt zu erhöhen und damit Ihre Durchblutung in den Händen zu steigern. Unsere eigenen Biosensoren in unseren Händen vermitteln nur ein sehr ungenaues Gefühl und lassen nur grobe Unterscheidungen zwischen heiß, warm, kühl, kalt usw. zu. Das genaue Feedback mittels eines präzisen Temperatursensors, wie dem eSense Temperature, gibt Ihnen eine wesentlich exaktere Auskunft über die momentane Temperatur und damit auch über die Durchblutung.

Beispielhafte Messungs-Kurve eSense Temperature mit Temperaturschwankungen aufgrund verschiedener Stressreize und Entspannungsübungen

Das Ziel des Handerwärmungstrainings liegt darin, ein Gefühl für die eigene Hauttemperatur zu bekommen, diese zu steigern und damit auch eine direkte Kontrolle über die Durchblutung der äußeren Extremitäten zu erlangen.

Eine Biofeedback-Trainingseinheit besteht aus 4 Trainingsphasen. Planen Sie für die erste Einheit etwa 60 bis 90 Minuten Zeit ein, in der Sie das Training ungestört und am Stück durchführen können.

Es muss hierbei auch noch zwischen verschiedenen Stress-Arten unterschieden werden. Es gibt „schlechten Stress“, Disstress, und es gibt „guten Stress“, Eustress. Sie müssen also auch bedenken, sind Sie gestresst, weil Sie sich überfordert fühlen, sich über etwas ärgern oder aufregen? Oder sind Sie im positiven Sinne „gestresst“, weil Sie voller Tatendrang sind oder Ihnen gerade viele gute Ideen auf einmal einfallen? In beiden Fällen zeigt der eSense Temperature ein Absinken der Temperatur an, aber nur in erstem Fall ist dies negativ zu bewerten. Im zweiten Fall können Sie den aktiven manchmal auch euphorischen Zustand einfach genießen und nutzen.

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